Predigt 3. Fastensonntag

In einer feierlichen Vesper haben wir heute die Erzählung aus dem Johannesevangelium  gehört, wie Jesus der Samariterin am Jakobsbrunnen begegnet. Diese pastorale Einstellung, über die gesellschaftlichen Normen hinweg, hin zu Seinen Gerufenen im Geiste, ist die Botschaft dieser Erzählung. Die Kirche hat die Aufgabe alles gerufenen, egal ob Abitur, gebildet, ungebildet, geschieden, wiederverheiratet oder egal welcher sexuellen Ausrichtung, die Aufgabe diese Botschaft als Angebot vorzubringen. Seine Erwählten folgen Ihm und wir bereiten dafür den Weg. Durch das lebendige Wasser Jesu können wir, jeder Einzelne, zu einem Quell des Lebens und der Freude im Herrn werden. Denn der Geist, den wir empfangen haben, ist in uns eingesenkt und quillt über, zur Frucht und Mehrung Seiner heiligen Kirche.

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Predigt zum 8. Sonntag im Jahreskreis (26.02.2017/St. Bonifatius Gemeinde Schwarzenborn)

Am heutigen Sonntag wurde unser neuer pastoraler Mitarbeiter Herr Tobias Schüßler nun offiziell in den Dienst als Prediger und pastoraler Mitarbeiter für die St. Bonifatiusgemeinde in Schwarzenborn eingesegnet. Als Zeichen seines Verkündigungsdienstes trägt er, da er einen anglikanischen Hintergrund hat, eine Predigerstola, als Zeichen seines kirchlichen Amtes. Doch dies ist KEINE Priesterstola, oder ein Zeichen des geweihten Amtes, sondern ein liturgisches Parament, welches den Verkündiungsdienst repräsentieren soll. Das marianische Motiv weißt auf die Mutter der Kirche, die seelige und allzeit jungfräuliche Mutter Gottes hin, und soll eine Brücke schlagen zwischen dem Kreuz Jesu und den Jüngern, die unter dem Kreuze stehen und seine Auferstehung bekennen sollen. Diesen Predigerschal wird er fortan bei allen Gottesdiensten als Zeichen seines eingesegneten Amtes tragen, unabhängig der liturgischen Farbe. Erst geweihte Kleriker (Subdiakone, Diakone und Priester) tragen liturgische Paramente in den liturgischen Farben.

Wir wünschen Ihm und der Gemeinde Gottes reichen Segen und alles Gute für seinen weiteren Weg in der Kirche und seinen Dienst und künftige Dienste.

Soli Deo Gratia.

Ihr
Dekan P. Thomas Andrew, UKK

Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis

Das Thema der Predigt waren die ersten beiden Seligpreisungen der Bergpredigt Jesu. Wir sollen Arm sein vor Gott und die Trauernden werden getröstet. Vor dem Geheimnis des Glaubens sind wir alle Arm, wie es auch der Hl. Thomas von Aquin es in dem Lied beschreibt: `Gottheit tief verborgen´. Diese beiden Seligpreisungen werden in der Predigt heute intensiver veranschaulicht.
Die erzählten Geschichten sind Menschen in Kirchen passiert, jedoch sind diese paraphrisiert, damit sich KEINER direkt angesprochen, oder diskriminiert fühlt. Namen und Handlungen sind echten Geschehnissen also nachempfunden und jegliche mögliche Übereinstimmung ist zufällig.