Gemeindebrief November/Dezember 2017 Thema (Miteinander statt Übereinander)

 

Lieber Schwestern und Brüder

Miteinander, als Übereinander

Wie schnell geschieht es, dass wir Vorurteile haben, gegen Menschen, Institutionen, Kirchen, Firmen, oder ganze Völker oder Migranten. Auch im Kollegenkreis, oder auf Arbeit kann es schnell zu Vorurteilen kommen, oder dass man schnell übereinander spricht, als miteinander. In Deutschland gibt es das Sprichtwort: Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht.

Es bedeutet, dass alles unbekannte, oder was einem auf den ersten, oder zweiten Blick als `unseriöse´, komisch oder schlicht unbekannt ist, dass es da zu Vorurteilen kommen kann. Doch grade als Christen, aber auch als Menschen ohne Glauben, sind Vorurteile Gift für ein gesundes Miteinander. Wenn wir etwas nicht kennen, versuchen wir es kennen zu lernen? Bleiben wir auf unseren Vorurteilen bestehen? Hören wir nur auf Hörensagen, oder auf einen Ruf, der dem einen, oder anderen vorauseilt?

Im christlichen Miteinander ist dies nicht im Sinne Jesu. Wenn er uns auffordert, dass wir kein falsches Zeugnis wider dem Nächsten abgeben sollen, dann heißt dies auch, dass wir auf Vorurteile, oder Abneigungen christlich reagieren müssen und eine Sache, eine Kirche, eine Person erst einmal persönlich kennen lernen. Auch Luther, der in seinem Schreiben „Über die Freiheit des Christenmenschen“ zum Thema Freiheit spricht, rät uns, dass wir unser eigenes Urteil bilden müssen, selbst denken und selbst Erfahrungen sammeln sollen und nicht auf das Hören, was andere sagen, meinen, oder auf unseren negativen Vorurteilen beharren sollen.

Grade im persönlichen Gespräch, im Kennenlernen kann sich ein Sichtwechsel, oder auch eine Horizonterweiterung einstellen.

Also: Probieren Sie erst, bilden Sie sich persönlich eine Meinung durch Kennenlernen, Gespräch, oder Besuche und sehen Sie, wie Gott in solchen Momenten wirken kann. Auch dazu lade ich Sie herzlich ein, auch uns, auch mich als Pastor persönlich kennen zu lernen und sich ihr eigenes, freies Urteil zu bilden.

Das Gebot Jesu: liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

Gemeindebrief zum Download: novemberdezember17

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Neue Kapelle St. Bonifatius

 

Adresse:

Königsstraße 16
34576 Homberg Efze/Ortsteil Hülsa (DG)

Die Kapelle St. Bonifatius befindet sich in der Dienstwohnung des Dekans. Da die Gemeinde gewachsen ist und auch die Stundengebete gefeiert werden, ist die Kapelle teil des gemeinschaftlichen Lebens. Die Gemeinde und auch die Mitglieder im entstehenden Gemeinschaft, die nach den Regeln des Hl. Benedikt lebt, feiern die Gottesdienste in der hauseigenen Kapelle.

Sie können als Gast gerne an den Gottesdiensten teilnehmen und sich herzlich eingeladen.

Da die Gemeinde und Gemeinschaft auch weiterhin wächst, wird es in Zukunft auch ein eigenes Gemeinschaftshaus geben, wo die Gottesdienste stattfinden werden. Orte und Kapellen werden derzeit gesucht.

Wir laden Sie herzlich zu allen Gottesdiensten ein. Nach den Gottesdiensten ist immer Zeit für Begegnung, Kirchenkaffee und Gesprächen.

 

Besuch der St. Anna Gemeinde Hanau(Seelsorgeregion Südhessen/Main)

20170605_103336Am Pfingstmontag besuchte der Sekretär der Leitung, Dekan Pater Thomas Andrew, die neu eingegliederte Gemeinde St. Anna in Hanau. Gemeinsam mit dem Pastor Ludwig Anton und der Diakonin Christiane Galm-Anton feierte der Dekan mit der Gemeinde die Liturgie zu Pfingstmontag.

Am gleichen Tag war auch das Patronatsfest des Hl. Bonifatius, dessen Gedenktag der Dekan bereits am Vorabend mit einem Hochfest in der Kapelle gefeierte hatte. Nun am Pfingstmontag besuchte er die Gemeinde in Hanau und freut sich über den guten Zuwachs seitens der UKK. Die bisherige und mitbrüderliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde St. Anna und dem Dekan war von Anfang an eine befruchtende und hervorragendes Zusammenwirken von Pastorale, Organisation und tiefem Glauben.

Der neuen Gemeinde wurde auch gleich ein neues Mitglied, der unter anderem Theologie im Seminar belegt, zugeführt.

Der Gottesdienst an Pfingsten wurde erweitert um das Gedenken an den Hl. Bonifatius und seine Missionsarbeit in Deutschland.

Wir freuen uns auf das weiterhin sehr gute, mitbrüderliche und schwesterliche Arbeiten im Weinverg des Herrn.

gez.
Sekretär der Leitung
Unabhängig-katholische Kirche in Deutschland

Umzug der Verwaltung/Ordinariat/ Priesteramtsausbildung

 

Die Kapelle St. Bonifatius befindet sich in Homberg, im Ortsteil Hülsa. Das Gebäude umfasst die Kapelle, das Ordinariat und das Seminar der UKK/FKB.

Königsstraße 16
34576 Homberg/Ortsteil Hülsa
Tel: 0171 38 19 308
Mail: ordinariat@ukk-online

Dies betrifft sowohl die priesterliche Ausbildung und den Standort des Columbanum, als auch die des Ordinariates.

Es gibt nun ein Sekretariat, Büros und Konferenzräume, die die UKK nutzt, um die pastorale, kirchliche und theologische Bedürfnisse der Kirche und deren Mitglieder abdeckt. Dieses `bischöfliche Ordinariat´ hilft dem Bischof bei seiner Verwaltung der Kirche, sowie den pastoralen und theologischen Weiter/Ausbildung der Kleriker.

Bilder zum Standort werden demnächst auf der Webseite zu sehen sein, da noch kleine Renovierungsarbeiten laufen.

gez.
Dekan Pater Thomas Andrew

Predigt 3. Fastensonntag

In einer feierlichen Vesper haben wir heute die Erzählung aus dem Johannesevangelium  gehört, wie Jesus der Samariterin am Jakobsbrunnen begegnet. Diese pastorale Einstellung, über die gesellschaftlichen Normen hinweg, hin zu Seinen Gerufenen im Geiste, ist die Botschaft dieser Erzählung. Die Kirche hat die Aufgabe alles gerufenen, egal ob Abitur, gebildet, ungebildet, geschieden, wiederverheiratet oder egal welcher sexuellen Ausrichtung, die Aufgabe diese Botschaft als Angebot vorzubringen. Seine Erwählten folgen Ihm und wir bereiten dafür den Weg. Durch das lebendige Wasser Jesu können wir, jeder Einzelne, zu einem Quell des Lebens und der Freude im Herrn werden. Denn der Geist, den wir empfangen haben, ist in uns eingesenkt und quillt über, zur Frucht und Mehrung Seiner heiligen Kirche.

Besuch in St. Anna Gemeinde Hanau

Am 2. Fastensonntag war Pater Thomas zu Besuch in der Partnergemeinde St. Anna in Hanau (Südhessen). Durch die FKB (Freikirchliche katholische Bewegung) ist die inhaltliche und spirituelle Zusammenarbeit zwischen der UKK (Unabhängigen-katholischen Kirche) und der KKD (Keltischen Kirche in Deutschland) sehr eng geworden. Aus diesem Verbundensein heraus besuchte P. Thomas die Gemeinde von P. Ludwig Anton in Hanau. Zudem wuchs auch gleich die Gemeinde vor Ort durch ein Mitglied der UKK, welches sich in diesem Gottesdienst zusätzlich der Kirche anschloss. Wir danken dem Heiligen Geist für die Mehrung der Gemeinden.

Das Treffen war geprägt durch geistlichen Austausch über die Kirche, eine gemeinsame Eucharistiefeier in der St. Annen Kapelle in Hanau und einem Kennenlernen Hanaus. Durch die Gespräche und die Zusammenarbeit bereits im Vorfeld, ist der geistliche Boden gelegt, die Kirche und Gemeinden wachsen zu lassen und den gemeinsamen katholischen Glauben weiter gemeinsam zu leben. Die herzliche Aufnahme in der Pastorenfamilie, der Gottesdienst und der sehr schöne gemeinsame Tag lassen auf weitere gute Zusammenarbeit schließen. Ein paar Eindrücke sind als Fotos diesem Artikel beigefügt.

Pater Thomas predigte über die Wüstenzeiten des Lebens und die Suche nach dem rechten Weg zu Gott. Die persönlichen Wüstenzeiten und Versuchungen jedes Einzelnen Christen sind ein Teil des lebendigen Evangeliums und des Glaubens eines Christen. Das Getragenwissen in Gott und dass auch Er diesen Weg gegangen ist, soll Trost, Halt und Erlösung schenken im Leben der Christen. So folgen wir Ihm in unserem Leben durch die guten und schlechten Zeiten und finden in der Wüste, im Nichts, in der fast toten Umgebung den Quell des Lebens. Diese Botschaft der Wüstenzeit Jesu, bezugnehmend auf den 1. Sonntag der Fastenzeit, gibt uns Kraft, Mut und Halt auch diese Zeiten zu bestehen.

Vielen Dank für diesen gemeinsamen Tag und auf weiterhin ein gutes, segensreiches Miteinander im katholischen Glauben sagt die Pastorei St. Bonifatius.

60. Geburtstag eines angeschlossenen Gemeindemitgliedes

Am 18.02.2017 feierte eines unserer angeschlossenen Gemeindemitgliedes seinen 60. Geburtstag. Dazu hatte er seine medizinischen Kollegen ebenso geladen, wie seine Kollegen der Domführergilde aus Deutschland. Einer der geistlichen Gäste war auch Dekan Pater Thomas. Die Feier, mit rund 60 geladenen Gästen, fand in einer wunderschönen alten Scheune statt, die eine evangelische Gemeinde als Gemeindesaal und für Fortbildungen nutzt. Durch die jahrelange Bekanntschaft zu dieser befreundeten Gemeinde, ergeben sich akademischerseits sehr gute Verbindungen, die sowohl der FKB, als auch der Gemeinde in Schwarzenborn zugute kommen. Durch das derzeitige Gemeindewachstum in der Region Nordhessen und um Schwarzenborn/Neukirchen, haben wir nun fast 35 Gemeindemitglieder, die sich nicht nur in Gottesdienstbesuchern unterteilen, sondern in Vollmitgliedern, Gäste und auch Teilmitgliedern und angeschlossenen (kooptierten) Gemeindemitgliedern, die die Gemeinde und die Kirche finanziell und materiell unterstützen.

Wir danken allen Mitglieder und Förderern der Gemeinde und der UKK, für die sehr gute Ökumene und das reichliche Interesse an der FB gesamt und das Wachstum.

In Christus
Ihr
Dekan Pater Thomas Andrew; FKB

Beerdigung

Am Mittwoch den 15.02.2017 wurde Herr Rose, ein angegliedertes Gemeindemitglied, durch einen ökumenischen Gottesdienst zu Grabe getragen. Herr Rose, den der Pastor leider erst in seinen letzten Tagen kennen gelernt hatte, war der UKK sehr zugeneigt und setzte sich Zeit seines Lebens für Menschen ein und half wo immer er konnte. Da er keine lebenden Verwandten mehr hatte, wurde die Beerdigung durch eine private Freundin organisiert und die Urnenbesetzung wurde unter anderem von Dekan Pastor Pater Thomas, in Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde in Schwarzenborn gefeiert. Herr nimm ihn auf in Dein himmlisches Reich und das ewige Leben möge ihm leuchten.

Auch in den Zeiten der Trauer und des Abschiedes, ist die tröstende Botschaft Jesu wichtig, damit wir in der Verzweiflung nicht untergehen, sondern Sein Stecken und Stab schenken uns Zuversicht.

Pastorei St. Bonifatius
Schwarzenborn

Gottes „Neue Gerechtigkeit“ (Predigt zum 06.Sonntag im Jahreskreis)

Liebe Schwestern und Brüder

im heutigen Tagesevangelium heißt es unter anderem: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. Amen, das sage ich euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein. Wer sie aber hält und halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich. Darum sage ich euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.“[1]

Diese Worte Jesu beinhalten eine klare und unmissverständliche Botschaft. Er warnt uns vor `falscher Frömmigkeit´ und solchen Menschen, die eine Religion lehren, die durch Gebote, Verbote, Gesetzte, Regelungen und ein patriarchialisches System, dem einzelnen Gläubigen mehr Angst und Verdammung drohen, als es durch die Erfüllung der Propheten in Jesu selbst der Fall ist. Für uns Christen soll die wahre Gerechtigkeit Gottes größer sein, als das reine geschriebene Wort der Schrift. Wenn dem so wäre, gelte das Alte Testament in seiner Fülle noch, wenn dem so wäre, dann gäbe es wirklich nur eine Person auf der ganzen Welt, dem Gott seine Treue schwörte und auf dem alleinig der Segen Gottes ruhen würde. Dann müssten wir uns an alle Speiseopfer, Gebote und Verbote des Alten Bundes Gottes halten und das hieße, wir müssten demnach messianische Christen sein, die auf die Erlösung durch Christi noch warten. Doch: Christi starb bereits für uns am Kreuz! Er war bereits auf der Erde! Er hat das Werk bereits vollbracht! Das Alte Testament ist erfüllt und für den gläubigen Christen ist es beendet. Es gibt den Neuen Bund, den Bund im Blute Christi. Jesu hat die Gebote Gottes selbst im Neuen Testament klar und deutlich beschrieben: Er ist es dem Wir folgen müssen, auf den wir HÖREN müssen, dem wir uns anvertrauen müssen. Er ist der Eckstein, auf dem er Seine Kirche gegründet hat. Er hat allen Menschen seine Verheißung gegeben, wenn unsere Gerechtigkeit größer ist, als die der Schriftgelehrten und Pharisäer (der `Überfrommen Christen könnte man heute sagen), dann haben wir die Chance, (KEINE FREIKARTE; KEINEN FREIFAHRSCHEIN) ins Himmelreich zu gelangen. Menschen, denen man die Frohe Botschaft und die Erlösung in Christi tot nicht anzuerkennen ist, die einem mehr Angst und Verzweiflung bescheren, die einem die Schrift so auslegen, dass Keine Rettung geschehen kann, nur unter Ihrer Leitung, nur unter IHREM Wort und IHRER Gnade, liebe Schwestern und Brüder, genau vor diesen Frommen warnt uns Christus.

Jesus verschärft die 10 Gebote JHWE, die Er auf dem Berg SINAI dem Mose gegeben hat und sagt, schon wer Böses im Herzen trägt, schon, der dem Gegenüber übel mitspielt, der ist dem Höllenfeuer übergeben, schon wer im Herzen seine Ehefrau entlässt, dem Bruder zürnt oder falsche Eide schwört, der ist verloren! Doch:

Jesus liebt die Sündern, aber nicht die Sünde und im Umkehrschluss kennt Jesu die Beweggründe, die Intention, aus der wir, wie oben beschrieben, etwas Böses tun, so weiß er im Umkehrschluss auch, was wir im Herzen bewegen und die Guten Werke, die wir zu Seiner Ehre tun wollen und die wir im Herzen tun. Nicht nur die negativen Gedanken und Intentionen kennt er, sondern auch um die Guten weißt er. Unsere Gerechtigkeit, unser christlicher Glaube muss also über das geschriebene Wort der Bibel hinausgehen, es muss mehr sein, als das bloße Wort, es muss in uns lebendig werden und durch uns leben.

Wir warten auf Christi Wiederkunft nicht mehr, dass er uns erlöst, dass er uns aus den Fängen des Todes befreit und den Tod nichtig macht, das hat er bereits vor mehr als 2000 Jahren getan, sondern wir erwarten Seine Wiederkunft, damit er die Welt richte und damit das Himmelreich, was bereits begonnen wurde, vollendet wird. Die Erlösung vom bloßen Wort, vom reinen Gesetzt ist bereits durch den Kreuzestod Jesu gesühnt worden. Er wurde bereits geschlachtet und erlöste die Welt und wir sollen IHM, Seiner Gnade, Seiner Liebe folgen und nicht dem bloßen, frommen Gesetzt. Unser Christentum soll niemandem Angst machen, unterdrücken oder klein halten, sondern befreien und Froh machen, durch die Botschaft Jesu. Das Evangelium ist die Frohe, befreiende Botschaft und keine unterdrückende, niederschmetternde und angstmachende Drohung Gottes. Leider erlebt man heute immer mehr Christen die das Alte Testament so hoch halten, die es mehr berührt von den schrecklichen Gerichten Gottes zu hören und zu lesen, als der befreienden und liebenden Botschaft Jesu. Die wahren Gebote Gottes sind im Neuen Bund durch Jesu genau beschrieben und deshalb nicht minderwertiger, als die Gebote des Alten Testamentes.

Jesus gibt uns Christen deshalb aber keinen Freischein, er lehnt das Alte Testament nicht ab, oder verwirft es. Wir Christen müssen um das Alte Testament wissen, es kennen und verstehen und begreifen und dennoch, das Alte Testament durch das Neue Testament lesen und nicht umgekehrt. Die Hinweise und prophetien über Jesus sind bereits durch IHN erfüllt worden und so müssen wir eher durch die Frohe Botschaft Jesu das Alte Testament neu lesen und verstehen und begreifen, umd die tiefere und wahre Gerechtigkeit Gottes darin erkennen zu können. Und zwar nicht mit dem reinen menschlichen Verstand, also der säkularen Sicht auf die Bibel, sondern durch den Schein des Heiligen Geistes, der den `geistlichen/spirituellen´ Blickwinkel auf die Schrift neu und durch Christi Augen begreifen lässt.

Von Überfrommen, Gesetztestreuen und frömmelnden Christen hält Jesu nicht viel, denn dies taten die Pharisäer und Schriftgelehrten, die die Schriften auswendig und aufwendig rezitieren und auslegen konnten und die die `Weisheit Gottes´ mit Löffeln gefressen hatten und die die Gebote, Gesetzte und Verbote höher achteten, als die Gerechtigkeit Gottes. Genau gegen diese Art von Predigern, Hohenpriestern Schriftgelehrten hatte Jesu selbst etwas, was er auch lautstark und ausdrucksstark bewies. Seine Botschaft und Seine Gebote hängen am Doppelgebot, an Seinen Lehren und Auslegungen des Alten Bundes und an Seiner Verheißung. Wenn wir, als Christen, die Gerechtigkeit Gottes nicht größer achten und lehren, als dies die anderen tun, so werden wir nicht ins Himmelreich kommen. Gott ist dabei immer eines immer: Deus caritas est `Gott ist die Liebe´

Dekan Pastor Thomas Andrew (UKK)
St. Bonifatius
Seelsorgebereich Nordhessen
Zum 06. Sonntag im Jahreskreis

 

Neuer pastoraler Mitarbeiter der St. Bonifatius Pastorei (Dekanat Nordhessen)

Lieber Mitbrüder im geistlichen Amt
liebe Geschwister.

Voller Freude habe ich am heutigen Tag meine liturgischen Gewänder für meinen Dienst als Pastoraler Mitarbeiter mit Beauftragung zu Predigt und Beerdigung erhalten.

Wie ihr seht trage ich eine Stola . Mit Erlaubnis durch Absprache mit unserem Erzbischof Karl-Michael Soemer darf ich diese Stola als Prediger Schal tragen. Als Prediger in der anglikanischen Kirche durfte ich einen blauen Predigerschal tragen. Da wir aber die Rechte der anglikanischen Kirche wahren wollen haben wir uns dazu entschlossen diese Predigerstola mit marianischem Motiv zu tragen damit auch die Verbundenheit zur Heiligen Mutter Gottes zum Ausdruck kommt.

Ich bin sehr dankbar in den Dienst der UKK treten zu dürfen.

Mit großer Freude schaue ich auf den 26.02.2017 wenn ich in der Heiligen Messe die offizielle Beauftragung mit Verlesung des Dekretes unseres Erzbischofs Karl-Michael Soemer erhalte .

Liebe Brüder ich bitte um euer Gebet für diesen meinen Dienst.

Gott segne euch und ich freue mich auf gute Zusammenarbeit im Weinberg Gottes .

PMA Tobias Schüßler; 07.02.2017