Freikirchliche katholische Bewegung! Was sind wir?

Die „freikirchliche katholische Bewegung“ ist eine Vereinigung freikirchlicher (d.h. freier und unabhängiger) katholischer Vereinskirchen (siehe Kirchen ), die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam mit anderen, in Satzung, Wirken und Grundlagen ähnlichen Kirchen einen ökumenischen Verband auf Willensbasis bzw. gemeinsamer Bekundung der Zugehörigkeit zu bilden. Wir sind also eine, in katholischer Tradition lebende und diese erhaltende, vom Heiligen Stuhl in Rom aber unabhängige Kirchengemeinschaft. Wir stehen der altkatholischen Kirche nahe, ohne ihr anzugehören und befürworten stets die Ökumene und deren ökumenische Charta, die wir anerkennen. Wir möchten gerne auch mit anderen Kirchen kooperieren.

Freikirchlich sind unsere Kirchen definiert weil sie typischerweise im Vergleich zu den hier vorherrschenden Volkskirchen eine deutlich geringere Mitgliederzahl besitzen und so eine zahlenmäßig kleine Alternative darstellen. Der Begriff selbst entstammt dem vorkonstantinischen Zeitalter der Urkirche, als diese noch keine (römische) Staatskirche war: Er deutet also auf Werte und eine Rückbesinnung hin, die uns wichtig sind. Der Begriff ist daher kein Hinweis auf eine evangelikale Besinnung oder eine traditionlle, reformatorische Freikirche, noch soll er eine Differenzierung zum „verfassten“ Katholizismus ausdrücken. Er schließt dementsprechend auch andere, freie katholische Kirchen (sofern in der Bewegung) mit ein.

Unsere Kirchen stehen in der apostolischen Sukzession (siehe Sukzession ), sie sehen sich als durch den Heiligen Geist berufen und bilden ein urkirchliches Modell einer christlichen, idealen freien kirchlichen katholischen Gemeinde. Zu den Mitgliedskirchen gehören viele kleine (Vereins-)Kirchen in Deutschland, aber auch weltweit auf Basis ihrer gegenseitigen Versprechen an, einen gemeinsamen Leib Jesus Christus bildend. Als Gleiche unter Gleichen sich verstehend, laden wir in Liebe und Freundschaft andere Kirchen zur Mitarbeit ein, eine Gemeinschaft, wie es einst die Apostel verband – wir leben die Botschaft Christi und erfüllen den Glauben mit Leben.

Als in katholischer Tradition stehend lehnen wir einige, wenige Teile der Lehre der römisch-katholischen Kirche als auch Teile deren Kirchendisziplin ab. Die Kirchen der freikirchlichen katholischen Bewegung lassen sich in Reformkirchen und traditionelle katholisch geprägte Kirchen unterscheiden, sie befürworten als reformatorischen Schritt die Frauenordination, sowie die Zulassung Geschiedener, sowie auch Gleichgeschlechtlicher zur Eucharistie und befürworten beispielsweise auch verheiratete Priester und die Wiederheirat. Obgleich wir verschiedene, kanonische Regelwerke innerhalb der Einzelkirchen besitzen, beziehen wir uns auf eine Anzahl gemeinsamer Vereinbarungen, die eine einheitliche Handhabung der wichtigsten Grunsätze ermöglichen. So haben z.B. Gläubige in allen Mitgliedskirchen die Möglichkeit bei allen anderen Mitgliedskirchen die Sakramente zu erhalten, die Messe zu feiern und als Gast willkommen zu sein (siehe auch Menüpunkt Vereinbarungen ).

Organisiert sind unsere Vereinskirchen aus der Mitgliedergröße und dem relativ geringen Alter heraus als Vereinskirchen und Körperschaft privaten Rechtes. Eine staatliche Anerkennung von Kirchen gibt es in Deutschland nicht und ist auch für sie gemäß Grundgesetz §140 und WRV 137 nicht vorgesehen. Unsere Kirchen verfügen in der Regel über einen gewohnten Klerus von Diakonen und Pastoren mit einem leitenden Bischof an ihrer jeweiligen Spitze als Oberhaupt. Sie werden in der Regel durch Spenden, Kirchgeld und Mitgliedsbeiträge finanziert und sind gemeinnützig tätig, für ihre Dienste wird üblicherweise kein Entgelt verlangt.

Die Messen und Gottesdienste der freikirchlichen katholischen Bewegung orientieren sich an der Liturgie der katholischen Kirchen, auch ältere und ökumenische Formen sind allerdings zugelassen. Die freikirchliche katholische Bewegung sieht sich als Bindeglied und Alternative zwischen den katholischen und reformatorischen Kirchen.

Freikirchlich sind unsere Kirchen definiert weil sie typischerweise im Vergleich zu den hier vorherrschenden Volkskirchen eine deutlich geringere Mitgliederzahl besitzen und so eine zahlenmäßig kleine Alternative darstellen. Der Begriff selbst entstammt dem vorkonstantinischen Zeitalter der Urkirche, als diese noch keine (römische) Staatskirche war, er deutet also auf Werte und eine Rückbesinnung hin, die uns wichtig sind. Der Begriff ist kein Hinweis auf eine evangelikale Besinnung, noch soll er eine Differenzierung zum „verfassten“ Katholizismus ausdrücken. Er schließt dementsprechend auch andere, freie katholische Kirchen (sofern in der Bewegung) mit ein.

Link zur Website: Freikirchliche katholische Bewegung

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