Predigt zum 4. Sonntag im Jahreskreis

Das Thema der Predigt waren die ersten beiden Seligpreisungen der Bergpredigt Jesu. Wir sollen Arm sein vor Gott und die Trauernden werden getröstet. Vor dem Geheimnis des Glaubens sind wir alle Arm, wie es auch der Hl. Thomas von Aquin es in dem Lied beschreibt: `Gottheit tief verborgen´. Diese beiden Seligpreisungen werden in der Predigt heute intensiver veranschaulicht.
Die erzählten Geschichten sind Menschen in Kirchen passiert, jedoch sind diese paraphrisiert, damit sich KEINER direkt angesprochen, oder diskriminiert fühlt. Namen und Handlungen sind echten Geschehnissen also nachempfunden und jegliche mögliche Übereinstimmung ist zufällig.

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Freikirchliche katholische Bewegung! Was sind wir?

Die „freikirchliche katholische Bewegung“ ist eine Vereinigung freikirchlicher (d.h. freier und unabhängiger) katholischer Vereinskirchen (siehe Kirchen ), die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam mit anderen, in Satzung, Wirken und Grundlagen ähnlichen Kirchen einen ökumenischen Verband auf Willensbasis bzw. gemeinsamer Bekundung der Zugehörigkeit zu bilden. Wir sind also eine, in katholischer Tradition lebende und diese erhaltende, vom Heiligen Stuhl in Rom aber unabhängige Kirchengemeinschaft. Wir stehen der altkatholischen Kirche nahe, ohne ihr anzugehören und befürworten stets die Ökumene und deren ökumenische Charta, die wir anerkennen. Wir möchten gerne auch mit anderen Kirchen kooperieren.

Freikirchlich sind unsere Kirchen definiert weil sie typischerweise im Vergleich zu den hier vorherrschenden Volkskirchen eine deutlich geringere Mitgliederzahl besitzen und so eine zahlenmäßig kleine Alternative darstellen. Der Begriff selbst entstammt dem vorkonstantinischen Zeitalter der Urkirche, als diese noch keine (römische) Staatskirche war: Er deutet also auf Werte und eine Rückbesinnung hin, die uns wichtig sind. Der Begriff ist daher kein Hinweis auf eine evangelikale Besinnung oder eine traditionlle, reformatorische Freikirche, noch soll er eine Differenzierung zum „verfassten“ Katholizismus ausdrücken. Er schließt dementsprechend auch andere, freie katholische Kirchen (sofern in der Bewegung) mit ein.

Unsere Kirchen stehen in der apostolischen Sukzession (siehe Sukzession ), sie sehen sich als durch den Heiligen Geist berufen und bilden ein urkirchliches Modell einer christlichen, idealen freien kirchlichen katholischen Gemeinde. Zu den Mitgliedskirchen gehören viele kleine (Vereins-)Kirchen in Deutschland, aber auch weltweit auf Basis ihrer gegenseitigen Versprechen an, einen gemeinsamen Leib Jesus Christus bildend. Als Gleiche unter Gleichen sich verstehend, laden wir in Liebe und Freundschaft andere Kirchen zur Mitarbeit ein, eine Gemeinschaft, wie es einst die Apostel verband – wir leben die Botschaft Christi und erfüllen den Glauben mit Leben.

Als in katholischer Tradition stehend lehnen wir einige, wenige Teile der Lehre der römisch-katholischen Kirche als auch Teile deren Kirchendisziplin ab. Die Kirchen der freikirchlichen katholischen Bewegung lassen sich in Reformkirchen und traditionelle katholisch geprägte Kirchen unterscheiden, sie befürworten als reformatorischen Schritt die Frauenordination, sowie die Zulassung Geschiedener, sowie auch Gleichgeschlechtlicher zur Eucharistie und befürworten beispielsweise auch verheiratete Priester und die Wiederheirat. Obgleich wir verschiedene, kanonische Regelwerke innerhalb der Einzelkirchen besitzen, beziehen wir uns auf eine Anzahl gemeinsamer Vereinbarungen, die eine einheitliche Handhabung der wichtigsten Grunsätze ermöglichen. So haben z.B. Gläubige in allen Mitgliedskirchen die Möglichkeit bei allen anderen Mitgliedskirchen die Sakramente zu erhalten, die Messe zu feiern und als Gast willkommen zu sein (siehe auch Menüpunkt Vereinbarungen ).

Organisiert sind unsere Vereinskirchen aus der Mitgliedergröße und dem relativ geringen Alter heraus als Vereinskirchen und Körperschaft privaten Rechtes. Eine staatliche Anerkennung von Kirchen gibt es in Deutschland nicht und ist auch für sie gemäß Grundgesetz §140 und WRV 137 nicht vorgesehen. Unsere Kirchen verfügen in der Regel über einen gewohnten Klerus von Diakonen und Pastoren mit einem leitenden Bischof an ihrer jeweiligen Spitze als Oberhaupt. Sie werden in der Regel durch Spenden, Kirchgeld und Mitgliedsbeiträge finanziert und sind gemeinnützig tätig, für ihre Dienste wird üblicherweise kein Entgelt verlangt.

Die Messen und Gottesdienste der freikirchlichen katholischen Bewegung orientieren sich an der Liturgie der katholischen Kirchen, auch ältere und ökumenische Formen sind allerdings zugelassen. Die freikirchliche katholische Bewegung sieht sich als Bindeglied und Alternative zwischen den katholischen und reformatorischen Kirchen.

Freikirchlich sind unsere Kirchen definiert weil sie typischerweise im Vergleich zu den hier vorherrschenden Volkskirchen eine deutlich geringere Mitgliederzahl besitzen und so eine zahlenmäßig kleine Alternative darstellen. Der Begriff selbst entstammt dem vorkonstantinischen Zeitalter der Urkirche, als diese noch keine (römische) Staatskirche war, er deutet also auf Werte und eine Rückbesinnung hin, die uns wichtig sind. Der Begriff ist kein Hinweis auf eine evangelikale Besinnung, noch soll er eine Differenzierung zum „verfassten“ Katholizismus ausdrücken. Er schließt dementsprechend auch andere, freie katholische Kirchen (sofern in der Bewegung) mit ein.

Link zur Website: Freikirchliche katholische Bewegung

Studienkatalog

Der aktuelle Studienkatalog wird derzeit durch die Kirchenleitungen und Gremien erarbeitet und erscheint, sobald die kirchlichen Dekrete angepasst wurden. Durch die Vereinbarung der FKB sind Änderungen werden organisatorische Anpassungen und wissenschaftliche Standardisierungen vorgenommen.

Hier steht demnächst die Datei des Studienkatalogs zur Verfügung.

Das Lehrkollegium im Überblick

Leitung:

Rector
Karl-Uwe Eckert (KKD)
++Erzbischof der Keltischen Kirche in Deutschland

Conrector
Karl-Michael Soemer (UKK)
++Erzbischof der Unabhängig-katholischen Kirche i.D

Dean (dt.Dekan)
Dean Pater Thomas Andrew (UKK)
Dekan St. Columban & Pastor der St. Bonifatius Gemeinde (Schwarzenborn)
Mail: Ordinariat@ukk-online.de
Tel: 01573 533 89 02
34639 Schwarzenborn (Dekanatsbüro)
Steingasse 22

Spiritual:
Pastor Ludwig Anton (UKK)


Lehrkollegium und Fachbereiche

Biblische Theologie
Pater Thomas Andrew (UKK)
++Erzb. Karl-Uwe Eckert (KKD)

Systematische Theologie
++Erzb. Karl-Uwe Eckert (KKD)

Praktische Theologie
Fachbereichsleiter: Dekan Pater Thomas (UKK)
++Erzb. Karl-Michael Soemer (UKK)
Pater Thomas Andrew (UKK)

Historische Theologie
Kerstin McNiesh (CCUS)
Generalvikar Patrick Scheiner (UKK)

 

Hinweis auf die Verifikation des Lehrpersonals:

Obwohl die FKB als neure Reformbewegung, im Vergleich zu den Großkirchen marginal klein und unbedeutend erscheinen mag, so sind die Mitgliedkirchen um den Erhalt der `einen katholischen und apostolischen Lehre´ bemüht. Daher ist eine gesunde christliche theologisch-fundierte Ausbildung, entweder als Grundständiges Studium, oder als innerkirchlich akademisches Studium selbst, Grundlage der Lehre. Dabei spielen alle Heiligen, Seligen, Wüstenväter, Kirchenväter, Kirchenlehrer eine bedeutende Rolle in der Lehre der Theologie.

Im Gegensatz zu (manchen) anderen Bibelschulen/freien Lehrinstituten sind am Columbanum  nur solche Theologen und Theologinnen auch Dozenten, die weitergehende fundierte Studien in Theologie aus den Herkunftskirchen vorweisen konnten und entsprechend geprüft wurden, ob sie wissenschaftlich-standardisiert und  fundiert arbeiten können. Nicht jeder Theologe der das Studium beendet hat, kann auch als Dozent tätig sein. (siehe dazu die Geistesgaben)

Das grundständige Studium berechtigt allein für die Kirche als Geistlicher tätig zu sein. Dozenten unterliegen jedoch dem erweiterten fundiertem Studium der Theologie. Dabei spielt die frühere `staatliche Akkreditierung´ oder ein rein innerkirchliches Studium zuvor, keine Rolle. Die Prüfung und Berufung geschehen durch den theologischen Prüfungsausschuss der Freikirchlichen katholischen Bewegung (FKB) selbst. Da die katholische Lehre (unabhängig/frei von Rom versteht sich) gewahrt bleiben soll und diese sehr viele Schnittstellen und Übereinstimmungen mit der römischen Lehre selbst hat, sind die Studieninhalte auch auf ähnlichem/gleichem Niveau und Inhalt. Die Dozenten wissen um die Bandbreite der Katholizität der Kirchen und schätzen unter anderem ebenso orthodoxe, anglo-katholische, lateinische und keltische Lehren, die die Katholizität in der Bandbreite aufzeigen, sehr.

 

 

Berufung zum Dekan

Liebe Schwestern und Brüder,

am 17.01.2017 wurde ich durch die Bischofskollegien der Unabhängig-katholischen Kirche in Deutschland (UKK) und der Keltischen Kirche in Deutschland (KKD) zum Dekan der gemeinsamen Priesterausbildung berufen. Das gemeinsame theologische Seminar, unter dem Dach der gemeinsamen `Freikirchlichen Katholischen Bewegung´ steht auf den Grundlagen der Theologie als Wissenschaft, unter Berücksichtigung von Bezugswissenschaften (wie Soziologie/Psychologie/Pädagogik/Philosophie u.w).

Das Seminar berechtigt zum Dienst in einer der jeweilig angeschlossenen Kirchen. Es vergibt KEINE staatlich akkreditierten Abschlüsse, orientiert sich aber am akademischen Studium der Theologie, wie sie auch an Hochschulen und Universitäten gelehrt wird. Das Lehrmaterial entspricht wissenschaftlichen Vorgaben und Normen.

Im Unterschied zu staatlichen Abschlüssen können bei uns auch Personen OHNE Abitur und Hochschulzugangszeugnis Theologie studieren. Ein Mindestniveau im Studium wird gefordert, sowie auch die persönliche Eignung für den kirchlichen Dienst. Näheres dazu finden Sie im jeweiligen Studienkatalog, der im Moment überarbeitet wird.

Ich freue mich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit mit dem Dozentenkollegium und auch auf die Studenten.

Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen und den professionellen Umgang untereinander.

Pax et bonum. ad multos annos 😉

Dekan Pater Thomas Andrew

Gottesdienst zu Epiphanie

Die Hausgemeinde St.Bonifatius feierte am 08.01.2016 in Neukirchen den Gottesdienst zur Erscheinung des Herrn. Pater Thomas, der am Samstag zuvor das Konveniat der UKK hatte und viele Mitbrüder kennenlernen durfte, stellte seiner Gemeinde herzliche Grüße aus. Pater Thomas wurde als Sekretär der Leitung der UKK am Tag zuvor berufen und die Gemeinde feierte dann festlich an Epiphanie das feierliche Hochsamt.

In der Predigt erläuterte der Pater die Bedeutung der Erscheinung Christi in unserem ganz persönlichen Glaubensleben.

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Marienwallfahrt nach Fulda

Am 01.01.2017  hat unsere Gemeinde eine kleine Wallfahrt nach Fulda gemacht zur Ehre der Heiligen Gottesmutter Mutter gemacht und auf dem Petersberg. Die Gottesmutter Maria, als Schutzpatronin der Kirche ist sie unsere geistliche Mutter, die treu zu ihrem Sohn stand,  wie auch wir treu zu Ihm als unseren Heiland und Retter stehen. IM treu zu sein und in seiner Kirche Dienst zu tun ist unser Auftrag. Dabei ist uns die liebe und der Beistand der Gottesmutter besonders wichtig. Mit Marienwallfahrtsliedetn und Gebeten ging es erst in den Dom zu Fulda und anschließend auf den Petersberg. Den Messdienern wurde zugleich eine Kathedrale erklärt und Vergleiche mit einem früheren Besuch in Fritzlar (Basilika minorum) erläutert. Die Katechten führten die Familien in die Marienfrömmigkeit und Verehrung ein.

Die Gemeinde War mit rund 7 Leuten vertreten und wir Danken für die Teilnahme. Leider konnte der Pastor aus dienstlichen Gründen nicht an der Fahrt teilnehmen.

Mutter Gottes, wir rufen dich an.

Du bist ja, die Mutter der Kirche. Maria wir rufen zu dir….

aus den Grüßauer Marienrufen entnommenen.

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