Den Hl. Geist empfangen??!! wie ein Radio?!

Hl. Geist Predigt
Thema: Näherbringen des Hl. Geistes und Beispiele
Inhalt:
1)Heilige Geist in der Bibel
2)Pfingsten
3)Hl Geist im Alltag

Liebe Schwestern und Brüder.
(we have to receive the massages of God like this radio)

Es steht ein Radio auf dem Altar!!!!

Wir müssen die Botschaften des Hl. Geistes so aufnehmen, wie dieses Radio.

ROHFASSUNG
Hl. Geist Predigt
Thema: Näherbringen des Hl. Geistes und Beispiele

Liebe Schwestern und Brüder,
vielleicht sind Sie etwas erstaunt darüber, warum auf dem Altar ein kleines Radio steht. Einige werden verwundert sein, andere vielleicht ärgerlich, wie man sich so etwas nur erlauben kann und andere werden vielleicht gespannt hingesehen haben und sicherlich haben Sie sich alle gefragt, welchen Zweck dieses Radio hat?

Es steht hier natürlich nicht ohne Grund. Das Radio ist etwas was wir alle kennen, täglich nutzen. Wir hören Nachrichten, Musik oder verfolgen Fußballergebnisse darüber, wenn wir gerade nicht live dabei zuschauen können. Im Auto sagt es uns den Stau an und gibt Hinweise auf eine mögliche Umleitung.

Wir können selbst entscheiden, welchen Sender wir hören. Der eine mag Klassik, der andere moderne Rock und Pop Musik, der eine mag deutsche Musik mehr während ein anderer lieber internationale Musik hört. Einer mag Kultur, ein anderer lieber etwas anderes.

Fakt ist, lieber Schwestern und Brüder. Wir alle haben viel Kontakt mit dem Radio in unserem Alltag und hören es sehr oft. Manchmal verstellen wir den Sender und wenn das Radio uns sprichwörtlich auf den „Sender geht“, dann schalten wir das Ding auch gerne mal aus.

Doch wenden wir unseren Blick doch mal auf das Gerät. Ein Radio hat immer eine Antenne, ohne die würde es keine Wellen empfangen und könnte keinen Ton herausbringen. Wo ein Empfängergerät ist, da ist auch immer ein Sender.

Doch, liebe Schwestern und Brüder, ist das mit dem heiligen Geist nicht ähnlich?

Was fällt Ihnen spontan ein, wenn ich Sie nach dem Hl. Geist fragen würde? Früher oder später würde Ihnen doch sicherlich auch das Bild von der weißen Taube in den Sinn kommen. Es ist doch das Symbol des Hl. Geistes, oder nicht? Haben Sie sich eigentlich schon einmal Gedanken gemacht, woher dieses Bild kommt? Im Matthäus Evangelium wird das Symbolik der Taube das erste Mal erwähnt:

„16 Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen.“ (Einheitsübersetzung!)

Das Christentum nahm natürlich keine dieser normalen Tauben, die sie sooft in den Städten umherfliegen sehen, sondern natürlich eine weiße Taube. Weiß, die Farbe der Reinheit, der Keuschheit, Weisheit…..also eine weiße Taube!

Und dennoch ist der Hl. Geist keine Taube, sondern der Hl Geist. Das heißt, er ist etwas, was man nicht sehen, nicht beweisen kann, eben ein Geist. Aber man kann ihn erleben, man kann ihn spüren, man kann seine Auswirkungen an den Menschen erkennen. Es ist Gottes Hauch. Dennoch, egal wie wir ihn beschreiben wollten, wir würden dem Geist Gottes nicht wirklich gerecht werden.

Um uns dennoch eine Metapher zu geben, brachte ich heute dieses Radio mit.

Vielleicht fragen Sie sich immer noch, was das mit dem Radio und dem Hl. Geist?

Stellen Sie sich einfach vor, Gott ist der Radiosender, er bestimmt die Programme, die Musiken und die Nachrichten….und wir, was sind wir? Wir sollen nicht nur die stummen Zuhörer sein, wie man jetzt vielleicht denken könnte.

Nein, wir sollen werden wie dieses Radio.

Wir sollen unsere Antenne ausfahren, unsere Antenne, deren Frequenz wir durch die Taube sozusagen bekommen haben und sollen uns einen Sender suchen, der uns zu Gottes Wort, zu seiner Botschaft bringt.

Wir sollen ein Stück so werden wie dieses Radio, denn wir sollen unsere Antenne, die im Herzen eines jeden Gläubigen, eines jeden Christen, eines jeden von uns ist, wir sollen diese ausfahren und auf den Hl Geist hören.

Man kann nämlich statt der Taube auch sagen, dass der Hl Geist mehr wie die Frequenzen der Radiosender sind. Vielleicht trifft es dieses Bild sogar besser, als eine Taube.

Warum?

Radiowellen sehen wir nicht, sie sind stets um uns herum und wir können sie nicht immer spüren, aber sie sind da. Wenn wir es also schaffen unsere Antennen auszufahren und uns auf die Botschaft des Hl. Geistes einlassen, dann werden wir ein Stück wie dieses Radio.

Wir sollen die Nachrichten, die Botschaften, die Gott über den Hl. Geist, über seine Frequenz sozusagen sendet, sollen wir nicht nur anhören, wie der passive Zuhörer des Radios.

Nein! Wir sollen alle, wie dieses Radio die Botschaften an andere weitertragen. Andere können oder wollen manchmal nicht die Frequenz einschalten und die Botschaft hören. Der aber, der es kann, der sollte es tun. In der Familie, in der Arbeit, im alltäglichen Leben. Er soll die Botschaften des Geistes aber nicht einfach so wiedergeben, sondern selber leben.

Und schon hier stößt auch das Bild des Radios an seine Grenzen. Wir können die Botschaften zwar so aufnehmen, wie das Radio, aber es ist nicht in der Lage die Botschaft auch zu leben.

Das können nur wir Menschen. Nur wir sind in der Lage die Botschaft des Geistes zu empfangen und sie selber leben zu können.

Und was sind das für Botschaften, die der Hl. Geist uns übermittelt?

Woher wissen wir, was er sagt, was seine Botschaft ist?

Ist es nur das Wort Gottes in der Bibel? Dann hätte Gott mit dem Senden des Hl. Geistes nach der Himmelfahrt Christi einstellen können und nach dem Zusammenstellen der Bibel als letztes Senden müssen.

Nein! Die Botschaften des Hl. Geistes sind nicht nur auf die Worte und Taten Christi beschränkt, oder auf die Bibel alleine. Nein, der Gott sendet auch noch heute, in unserer Zeit, Botschaften über den Hl. Geist, über seine Radiowellen also, in die Welt von heute. Zu den Menschen von heute, letztlich zu Ihnen und zu mir. Und wir haben als Christen die Aufgabe diese Botschaften selber zu leben und umzusetzten.

So wie die Radiowellen unsichtbar um uns herum sind, so ist auch der Hl. Geist als Hauch Gottes, als Radiowellen um uns herum. Wenn wir also unsere Antenne ausfahren und uns auf ihn einstellen, dann hören wir seine Botschaft. Wir hören sie Nachrichten Gottes, die aktueller sind, als alle anderen

(Predigt v. Pater Thomas Andrew zu Pfingesten 2009)

St. Walburga Gemeinde

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